Analytics

Der größte Vorteil im E-Commerce: Die Messbarkeit aller Maßnahmen durch Analytics. Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung und Nutzung von Webanalyse-Tools zur Analyse von Akquisitions-Maßnahmen zur Nutzergewinnung, zur Analyse des Nutzerverhaltens auf Ihrer Website, und zur Performance-Überwachung im E-Commerce anhand von Transaktionen, Umsatz, Produkt- und Produktlistenleistung oder auch der Checkout Analyse.

Webanalytics Systeme

Die verschiedenen Webanalytics Systeme unterscheiden sich elementar schon bei der Integration. Während Google mit Google Analytics ein in der Basis kostenloses und URL-basiertes Analysetool anbietet, werden andere externe Systeme teils sehr aufwändig integriert und bedürfen großer Pflege.

Die wichtigsten Systeme:

Einrichtung von Analytics

Die Einrichtung des Systems erfolgt idealerweise über einen Tag-Manager, so dass nicht für jede Anpassung oder Änderung in den Sourcecode der Seite eingegriffen werden muss, sondern alle Analytics Messpunkte von extern verwaltet werden können.

Analytics und Datenschutz

Mit der Datenschutz-Grundverordnung ist der Datenschutz in den Vordergrund gerückt, und das Sammeln von persönlichen Daten ist streng reglementiert worden. Dazu gehören auch nahezu alle Daten, die an Analytics Tools übergeben werden. Entscheidend für die Handhabung ist dabei die Frage, in welchem Land die Daten vorgehalten werden und wie die Datensicherheit gewährleistet wird. Insbesondere die US-Unternehmen mit Server Standorten in den Vereinigten Staaten stehen dabei im Fokus, da der Zugriff durch Regierungsorganisationen jederzeit ermöglicht werden muss.

Generell gilt allerdings, dass die Erfassung personenbezogener Daten zu jederzeit ausschließlich mit expliziter Einwilligung der Nutzer erfolgen darf. Aus diesem Grund sind Cookie Consent Lösungen erforderlich, die vom Nutzer VOR Ausspielen der Skripte eine Einwilligung einholen.

Das hat aber auch zur Folge, dass in den Analysen die Zahlen der Nutzer fehlen, die ihre Einwilligung nicht gegeben haben. Auch aus diesem Grund ist die Analyse absoluter Zahlen in Webanalytics Systemen mit Vorsicht zu genießen.

Analysebereiche

Analyse der Akquisitionskanäle

Ein wichtiger Baustein im Webanalytics ist die Analyse des eingehenden Traffics – der Kanäle und Kampagnen, über die die Nutzer auf die Website kommen. Nur so lassen sich die verschiedenen Maßnahmen auch in Beziehung setzen, es werden Schwächen sichtbar, Handlungsempfehlungen lassen sich ableiten. Die wichtigsten Kanäle sind sicherlich:

  • Direct – Nutzer ohne Referrer (Type-In oder Bookmark o.ä.)
  • Organic – Organische Suchergebnisse aus Suchmaschinen
  • Paid/CPC – Bezahlte Suchanzeigen
  • Referrer – Link von anderen Websites
  • E-Mail – Empfehlungslink aus Newsletter
  • Affiliate – Empfehlungslinks aus Partnerprogramm
  • Price Comparison – Preisvergleiche wie Idealo oder Billiger.de
  • Social – Empfehlungslinks im Social Media

Zielgruppenanalyse

Die Zielgruppenanalyse gibt Aufschluss über ihre Nutzer und deren wesentlichen Eigenschaften. Dabei lassen sich die demografischen Merkmale erfassen, aber auch geografische Besonderheiten über Ort und Sprache. Auch Aussagen über die genutzten Endgeräte, Auflösung, Browser oder Betriebssystem lassen sich treffen. Eine der wesentlichen Kennzahlen bei der Zielgruppenanalyse sind sicherlich die Nutzung von Desktop, Tablet oder mobilen Endgeräten, da hier in den vergangenen Jahren erhebliche Verschiebungen in Richtung mobile Endgeräte stattgefunden haben und immer noch stattfinden.

Für Remarketing lassen sich die Nutzer nach selbst definierten Zielgruppen zusammenfassen und dann z.B. über Google Ads in den verschiedenen Kanälen gezielt erneut ansprechen.

Nutzerverhalten und Contentanalyse

Über die Analyse des Nutzerverhaltens und der Performance des Website-Contents können sie wertvolle Informationen darüber erhalten, an welcher Stelle ihre Nutzer Ihre Website wieder verlassen, aber auch welche Seite am häufigsten aufgerufen werden, woher die Nutzer jeweils kommen, welche Seiten anschließend aufgerufen werden. Gerade für sehr umfangreiche Onlineshops mit einem großen Sortiment und zahlreichen redaktionellen Seiten ist die Gruppierung der Seiten sehr sinnvoll. Dieses kann z.B. entlang der Produktkategorien und den Navigationsebenen erfolgen.

Gerade aber auch Nutzeraktionen auf den Websites lassen sich gezielt auswerten. So lassen sich z.B. die Anzahl der Klicks auf Call-2-Action Buttons erfassen, die Anzahl der Registrierungen, die genutzten Lieferarten oder Bezahlmethoden, die Nutzung von Gutscheincodes, oder auch die Performance der Recommendation Boxes wie „Bestseller“, „Zubehör“, „Andere Kunden kauften auch“ usw.

Auch die Onsite Suche gehört in diesen Bereich. Sie gibt ihnen Aufschluss über die am häufigsten genutzten Suchbegriffe, so dass sie wertvolle Rückschlüsse auf z.B. fehlendes oder zu optimierendes Sortiment ziehen können. Einer der wichtigsten KPIs für Sie ist mit Sicherheit die Anzahl der „Null Results“, also der Suchanfragen ohne Suchergebnis.

E-Commerce Analytics

Gerade für Onlineshops sind neben den oben genannten Bereichen vor allem die gängigen E-Commerce Analysen von zentraler Bedeutung. So ist nicht nur die Gesamt-Conversionrate von Bedeutung, sondern das gesamt Kaufverhalten bis zum Add2Basket, und dann dahinter die Checkout und Bezahlvorgangs-Analyse. Die wesentlichen Kennzahlen geben auf einen Blick Auskunft, ob die Kernfunktionen im E-Commerce reibungslos funktionieren, und damit Transaktionen wie gewünscht ausgeführt werden können.

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