Branding und Markenbildung

In einem erfolgreichen Online-Marketing-Konzept betrachten wir parallel zu den Performance-Marketing-Kanälen auch immer Maßnahmen zu Branding und Markenbildung oder Markenstärkung – vornehmlich über Display Advertising, aber auch die anderen Kanäle haben eigene Branding-Ansätze, die man nicht vernachlässigen sollte.

Branding und Markenbildung im Display-Advertising

Wer im Display wirbt – ob nun Online oder auch klassisch im Print – zielt vor allem auf die große Reichweite und den damit verbundenen Brandingeffekt, der indirekt die anderen Online-Marketing-Kanäle unterstützt. Dabei ist es nötig, dem Nutzer die Anzeige nicht nur einmalig zu zeigen, sondern immer wiederkehrend durch aufmerksamkeitsstarke Werbemittel den Blick des Users zu gewinnen und durch die Wiederholungen für einen „Brandingeffekt“ zu sorgen, also dass sich die Marke im Unterbewusstsein einprägt.

Performance in Branding-Kampagnen

Aber auch Brandingkampagnen im Display lassen sich unter Performance-Gesichtspunkten erfolgreich gestalten. Da im Display nach wie vor nach TKP abgerechnet wird, also nach Anzahl der Anzeigen-Einblendungen (Adviews), ist die Herausforderung eine maximal mögliche Anzahl Klicks daraus zu generieren. Zwei mögliche Ansätze zur Optimierung bieten sich also an:

  • Streuverluste vehindern durch Eingrenzung nach Zielgruppe
  • Klickoptimierung durch relevante Werbemittel

Die Eingrenzung von Streuverlusten über die Zielgruppendefinition erfolgt bereits vor der Anzeigenschaltung. Hier besteht ein großer Hebel, um unnötige Anzeigenschaltungen und Adviews mit vermutlich geringer Relevanz zu verhindern. eine genaue Analyse der Zielgruppe und der potenziellen Portale reduziert die Kosten bereits erheblich.

Für die Werbemittel ist die zentrale Aussage das wichtigste Kriterium. Eine besonders attraktive Endkundenaktion ist deutlich erfolgreicher, als eine allgemeine Unternehmensvorstellungen. Aber es gibt noch weitere sehr erfolgversprechende Ansätze. So ist es möglich die Werbemittel zu dynamisieren und unter der Verwendung von Targeting-Informationen zu optimieren. Einige interessante Targeting-Informationen sind z.B. frei verfügbar, wie Geo-Targeting oder Wetter- und Zeit-Targeting. Denkbar ist eine abweichende Werbebotschaft je nach Wetter, Zeit oder Standort, so dass die Ansprache des Nutzers deutlich verbessert wird.

Beispiel:

Ein Reifenanbieter nutzt das Wetter- und Geo-Targeting um wechselnd auf besonders gute Regeneigenschaften eines Reifens im Angebot hinzuweisen, oder auf anstehende Schneefälle in lokalen Regionen, um Winterreifen zu bewerben.

Branding und Markenbildung über Suchkampagnen

Zur Positionierung der Marke unter den relevantesten Keywords empfehlen wir auch Suchkampagnen in Google Ads und Bing. Im Display Advertising positionieren Sie sich mit ihrem Markennamen, Ihrem Logo, und vielleicht Ihrem Claim.

Um auch in der „Suche“ den wertvollen sichtbaren Bereich zu besetzen, empfehlen wir immer Brand-Kampagnen. Die Textanzeigen in der bezahlten Suche sind auch dann sinnvoll, wenn sie mit dem organischen Eintrag bereits top gelistet werden. So bieten sie zusätzliche Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten im Branding und zur Markenbildung. Auch erzielen sie die mit Abstand geringsten CPCs durch die unschlagbare Relevanz zwischen Keyword und URL. So ist der Kostenfaktor überschaubar, aber sie haben volle Kontrolle über die Darstellung Ihrer Marke in der Suche.

Money-Keywords für Branding und Markenbildung

In der Suche können Sie darüber hinaus Sichtbarkeit unter Ihren „Money-Keywords“ erreichen. Money-Keywords sind die Suchbegriffe, die für Ihre Website die höchste Relevanz und Kaufintention vermuten lassen. In Ergänzung dazu werden die Keywords noch in „Brand-Keywords“ (Ihr Markenname in allen Abwandlungen – s.o.), „Compound-Keywords“ (Brand in Kombination mit Money-Keyword) und „Other Keywords“ klassifiziert.

Die Money-Keywords richten sich nach Ihren Produkten und/oder Dienstleistungen und gehören unbedingt in Ihre SEO-Strategie. Die Suchmaschinenoptimierung und damit die hohe Relevanz der Website für die definierten Money-Keywords zahlt auch direkt auf die zu bezahlenden Klickpreise in der bezahlten Suche ein. Deswegen empfehlen wir dringend eine abgestimmte SEM Strategie, um unnötige Kosten zu vermeiden, und bestmögliche Sichtbarkeit unter den Money Keywords zu erreichen.

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